Systemisches
Aufstellen

Grafik Aufstellung

Das systemische Aufstellen ist eine lösungsorientierte, aufdeckende Methode, die in Gruppen- oder Einzelarbeit zur Lösung von Konflikten aller Art und zum Zweck der Persönlichkeitsentwicklung durchgeführt wird. Bei dieser Arbeit ist es nicht erforderlich, dass die Personen, mit denen wir den Konflikt haben, anwesend sind. Die systemische Aufstellungsarbeit wirkt "phänomenologisch", d.h. es werden Stellvertreter für die Personen aufgestellt, welche zum "Konflikt-System" gehören. Die in der Aufstellung erarbeitete Lösung, wirkt sich wiederum "phänomenologisch" auf die Personen des tatsächlichen Systems aus.

Systemaufstellungen bergen aber nicht nur die Möglichkeit in sich, aktiv Hintergründe und Ursachen für aktuelle Beziehungskonflikte z. B. mit dem Partner, den Kindern oder den Kollegen bzw. dem Chef zu erkennen und dadurch neue, bessere Wege im Miteinander zu finden. Sie bieten auch in kritischen Phasen des Lebens,  beispielsweise bei Trennung, Arbeitsplatzverlust, Verlust eines geliebten Menschen oder auch bei Krankheiten oder schädlichen Verhaltensweisen, Möglichkeiten, oft überraschende Lösungen zu finden.

In der Einzelberatung bilden das System symbolische Platzhalter ab, in die wir uns jeweils einfühlen, um wahrzunehmen, was die Störungen im System erzeugt und wie eine Lösung aussehen könnte.

Wichtiger Hinweis:

Diese Methode ist für Menschen nicht geeignet, die an schweren psychischen Erkrankungen wie z.B. einer schweren Depression, einer Schizophrenie, einer wahnhaften Störung oder einer emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung leiden.